Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie am 18. April 2021

Am 18. April 2021 richtet er Bundespräsident in Berlin eine zentrale Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie aus. Aus diesem Anlass werden in der Stadt Pinneberg – wie überall im Lande – die Flaggen auf halbmast gesetzt.


Wir wollen gemeinsam um die Opfer der Pandemie trauern. Wir alle haben durch Corona etwas verloren, einige mehr, andere weniger. Wir haben Freiheit verloren, Sorglosigkeit, Sicherheit, Bildungschancen, Einkommen und uns sind Urlaubsreisen entgangen. Aber einige von uns haben ihr Leben oder einen Lieben verloren. Dieses Leid ist unfassbar, wir nehmen es mit Demut wahr. Gemeinsam wollen wir innehalten und an diejenigen denken, die nicht mehr unter uns sind.


Von einigen Trauerritualen sind wir abgeschnitten. Trauerfeiern finden nur noch im engsten Kreise statt. Wir können die Hinterbliebenen nicht besuchen. Manchmal erfahren wir noch nicht mal von einem Verlust in unserer Umgebung oder Nachbarschaft, weil die sonst üblichen Treffen fehlen. Keine tröstliche Umarmung, kein Händedruck darf die Mitmenschen in Trauer daran erinnern, dass sie nicht allein sind, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, die ihnen beisteht und mit ihnen fühlt.


„Lassen Sie uns – jede*r für sich – einen Gedanken, ein Lied oder ein Gebet auf die Reise schicken. Wir denken an die Toten der Pandemie, an die in der ganzen Welt, im ganzen Land und an die in unserer Nachbarschaft. Zu viele Menschen aus Pinneberg sind an oder mit COVID-109 gestorben. Zu viele Familien, Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen oder Kund*innen sind in Trauer. Wir suchen einen Weg, diesen Mitmenschen auch in Zeiten von Kontaktvermeidung nahe zu sein.“
Zum Zeichen unserer Trauer und Verbundenheit setzen wir in Pinneberg die Flaggen auf halbmast.

Urte Steinberg
Bürgermeisterin