Aktuelles zum Leben in Pinneberg

Stadt Pinneberg: Starke Frauen und moderne Männer!

Der aktuelle Frauenförderplan für die Stadtverwaltung und den Kommunalen Servicebetrieb der Stadt Pinneberg - ein fortschrittlicher Baustein der Personalentwicklung - wurde einstimmig von der Politik beschlossen

„Unser Frauenförderplan ist kein zahnloser Papiertiger, sondern wird durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Personalabteilung, dem Personalrat, meinen Kolleg*innen und der Bürgermeisterin tatsächlich gelebt“, erläutert Deborah Azzab-Robinson, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg. Als moderner Bestandteil der Personalentwicklung wurde der bisherige Frauenförderplan im Arbeitskreis Personalentwicklung fortgeschrieben. „Deshalb werden die Maßnahmen von vielen Kolleg*innen und Führungskräften getragen“, sagt Azzab-Robinson. „Es freut mich deshalb ganz besonders, dass die Politik unserer Vorlage einstimmig zugestimmt hat.“

Da sich der bisherige Frauenförderplan bewährt hat, bleiben die meisten Regelungen erhalten. In fast allen Besoldungs-/Entgeltgruppen und insbesondere in den Führungspositionen hat sich der Frauenanteil maßgeblich erhöht. Mit der zukünftigen Leiterin des Fachbereiches Stadtentwicklung Frau Anja Epper sind zwei der vier Fachbereiche mit Frauen besetzt. Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mittlerweile selbstverständlich. So wird beispielsweise Teilzeitwünschen grundsätzlich entsprochen und Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten ermöglicht. „Ich freue mich, dass wir bereits so gut aufgestellt sind und bereits viele erfolgreiche Maßnahmen zur Gleichstellung von Frau und Mann erreicht haben. In Pinneberg ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine bestehende Kultur“, so die zuständige Fachbereichsleiterin Maren Uschkurat.

Der aktuelle Frauenförderplan ist eine gesetzliche Vorgabe des Gleichstellungsgesetzes von Schleswig-Holstein und ein Instrument, um die zumindest paritätische Besetzung von Frauen in allen Besoldungs- und Vergütungsgruppen zu ermöglichen.

Dabei soll das bereits für Frauen Erreichte gesichert und Männer dabei unterstützt werden, neue Lebensentwürfe außerhalb tradierter Rollenbilder zu verwirklichen. Der Plan bestärkt Männer, Elternzeit und Homeoffice-Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Anspruch zu nehmen. Darüber hinaus ist es zukünftig möglich, Männer zu ermutigen, sich in pädagogischen Bereichen zu bewerben.

„Als moderne Verwaltung haben wir auch im Blick, dass überwiegend Frauen von sexuellen Belästigungen betroffen sind, Männer aber ebenfalls übergriffiges Verhalten erleben können. Für beide Geschlechter haben wir in unserem Haus eine Null-Toleranz-Politik“, betont Azzab-Robinson abschließend.   

Der Frauenförderplan ist auf der Homepage der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pinneberg abrufbar.