Stadt Pinneberg: Partnerschaft für Demokratie

Die Stadt Pinneberg hat sich erfolgreich über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ als neue „Partnerschaft für Demokratie“ beworben. Somit erhält die Stadt künftig Gelder aus Bundesmitteln, um ein lokales Netzwerk zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements für Demokratie, für Vielfalt und gegen Extremismus aufzubauen sowie lokale Projekte in diesen Themenfeldern finanziell zu unterstützen. Eine Personalstelle bei einem externen Träger wird ebenfalls gefördert. Ihre Aufgabe soll sein, die Vereine, Verbände etc. u.a. bei dem Antragsverfahren zu unterstützen und beraten. Das Förderprogramm läuft bis zum Jahresende 2024. Für den gesamten Förderzeitraum hat Pinneberg Mittel in Höhe von rund 300.000 € beantragt.

Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützt, im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und diese mit Hilfe von Fördermitteln umzusetzen. In den Partnerschaften für Demokratie kommen die Verantwortlichen aus der kommunalen Politik und Verwaltung sowie Aktive aus der Zivilgesellschaft – aus Vereinen und Verbänden über Kirchen bis hin zu bürgerschaftlich Engagierten – zusammen.

Mit Hilfe der Partnerschaften sollen bundesweit folgende Ziele verfolgt werden:

  • demokratisches Engagement vor Ort fördern und die Zivilgesellschaft stärken
  • Verfahren demokratischer Beteiligung entwickeln und etablieren
  • Öffentliches Engagement stärken (unter anderem gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie darauf bezogene Formen der Diskriminierung) und in Bezug auf alle demokratie- und rechtstaatsfeindlichen Phänomene sensibilisieren
  • fachliche Ansätze im Rahmen unterschiedlicher Projekte umsetzen sowie Knowhow im Umgang mit den von "Demokratie leben!" bearbeiteten Herausforderungen und Problemlagen aufbauen
  • Kultur der Unterstützung und Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements in den Themenfeldern von "Demokratie leben!" entwickeln und Dialog zu Sicherheit und Prävention etablieren

Demnächst wird es für Vereine, Verbände sowie weitere Aktive in Pinneberg möglich sein, eine Förderung für Projekte oder Aktivitäten zur Demokratieförderung zu beantragen. Um hierfür die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, sucht die Stadt Pinneberg derzeit aber noch eine Träger*in, der/die die Aufgaben der Koordinierungs- und Fachstelle übernimmt. Weitere Informationen können Sie dem anliegenden Aufruf entnehmen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Frau Katharina Kegel
Telefon: 04101 211 422
E-Mail: kegel(at)stadtverwaltung.pinneberg.de

 


 

Download:

- Download Auszüge des Antrages zu den Zielen und zum Vorgehen der Stadt Pinneberg

- Download Richtlinie des Bundes

- Download Grundsätze der Förderung

 

Partnerschaft für Demokratie ist Teil des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesprogrammes: https://www.demokratie-leben.de/

Weiterhin wird das Projekt durch das Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport über die Richtlinie zur Förderung der Prävention in Schleswig-Holstein gefördert:

https://www.landesdemokratiezentrum-sh.de/

Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie Pinneberg

Der Begleitausschuss ist ein freiwilliger Zusammenschluss engagierter zivilgesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure sowie Vertreter*innen der Stadtverwaltung. Das Gremium entscheidet gemeinsam über Projektanträge.

Foto - von links nach rechts
oben:
Deborah Azzab-Robinson, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pinneberg
Timo Mohr, Jugendpfleger der Stadt Pinneberg
Gabriela Matthies, Stellvertretende Bürgervorsteherin der Stadt Pinneberg
Harald Schmidt, Pastor Christuskirche Pinneberg
Harun Öznarin, Präsident Einwandererbund
Siegbert Hellmeier, Integrationslotse VfL
Lukas Hundt, Kinder- und Jugendbeirat Stadt Pinneberg
Unten:
Hanna Fenske, Fördermittelmanagerin Stadt Pinneberg
Jarah Fäth, Frauenberatungsstelle Pinneberg
Svea Steingrube, Leitung AWO Familienzentrum Pinneberg und Tornesch
Karen Schueler-Albrecht, Leitung DiakoMigra
Katharina Kegel, Integrationsbeauftragte der Stadt Pinneberg