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Pinneberg bewirbt sich um das Gründungs- und Technologiezentrum des Kreises

Die Stadt Pinneberg wirft ihren Hut um die Bewerbung als Standort für ein Gründungs- und Technologiezentrum im Kreis Pinneberg in den Ring. Am 30. September 2022 müssen die Bewerbungsunterlagen bei der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (kurz WEP) eingetroffen sein. 

Der Kreis Pinneberg beabsichtigt, gemeinsam mit einer seiner kreisangehörigen Städte oder Gemeinden und seiner Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WEP) ein Gründung- und Technologiezentrum (GTZ) zu errichten und zu betreiben. Der Kreistag hat in seiner Sitzung vom 9. Februar 2022 beschlossen (VO/013.22.016), fünf Millionen Euro für den Bau und die Ausstattung (Investitionen) eines GTZ bereitzustellen.

Hierfür wurde ein Interessenbekundungsverfahren initiiert. Die Stadt Pinneberg möchte sich an diesem Verfahren beteiligen. Die Ausschüsse Stadtentwicklung und Wirtschaft & Finanzen werden sich dazu beraten und der Ratsversammlung eine Empfehlung geben.

Die Unterlagen für das Interessenbekundungsverfahren wurden unter der Federführung von Bürgermeisterin Urte Steinberg durch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung erstellt und sind zur Abgabe bereit.

Die Unterlagen beinhalten einen 64-seitigen Fragenkatalog (sog. Anforderungsprofil) der WEP, der nicht nur Standorte, sondern auch u. a. Kosten, Branchenschwerpunkte, Raumkonzepte und mögliche Dienstleistungsangebote abfragt.

„Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung hat den Sachstand und die Konzeptideen im Ausschuss Wirtschafts- und Finanzen im nichtöffentlichen Teil am
1. September 2022 bereits vorgestellt“, sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg.
„Die Stadt Pinneberg entwickelt darin die Idee eines Gründungs- und Technologiezentrums auf dem Gelände der Parkstadt Eggerstedt.“

„Der anvisierte Branchenschwerpunkt liegt auf Energie & Umwelt. Die aktuelle Energie und Klimakrise, die die nächsten Jahrzehnte unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussen wird, gebietet, dass sich alle Forschungsbranchen intensiv damit auseinandersetzen“, so die Bürgermeisterin weiter. „Ein derartig konzipiertes Gründungs- und Technologiezentrum könnte zum Beispiel Gründer- und Fördermittelberatung, Start-up-Camps, Workshops, Telefon- und Carsharing-Services anbieten.“

Wir haben außerdem ein Raumkonzept mit unterschiedlich großen Büros, Co-Working-Spaces, Werkhallen und Werkstätten entwickelt“, sagt Wirtschaftsförderin Birgit Schmidt-Harder. „Kosten entstehen der Stadt durch die Teilnahme an dem Interessenbekundungsverfahren nicht.“

Im nächsten Schritt sichtet der Kreis Pinneberg zunächst alle abgegebenen Einsendungen und entscheidet erst danach über einen möglichen Standort und ein mögliches Betreiberkonzept.